Herzlich Willkommen im Alpe Adria Blog!

Über Aktuelles, Kurioses, Erfreuliches, nachdenklich Stimmendes und Ärgerliches zwischen Alpe und Adria möchte ich in Zukunft gerne mit Ihnen diskutieren. Mein Name ist Andrea Wilhelmer und als redaktionelle Mitarbeiterin des „Alpe-Adria-Magazins“ freue ich mich, in Hinkunft den Alpe-Adria-Blog zu moderieren, ihre Meinung zu aktuellen Themen zu erfahren und den Gedankenaustausch zwischen unseren Usern anzuregen.

 

Unter dem Titel „Modernes Raubrittertum“ möchte ich unseren ersten „Meinungstransfer“ den geldbörserl-strapazierten Autofahrern widmen. Nicht nur, dass die Spritpreise in schwindelerregende Höhen steigen, müssen Fahrzeuglenker auch für die Benutzung von Autobahnen immer tiefer in die Tasche greifen.

Slowenien führt mit 1. Juli 2008 die Autobahn-Vignette ein. Sehr zum Ärgernis der Autofahrer sind nur teure Halbjahres- und Jahresvignetten erhältlich, wodurch sich die Gebühren, außer für Vielfahrer, gegenüber der bisher an 27 Stationen eingehobenen Maut deutlich erhöhen. Die Halbjahresvignette, die sechs Monate nach dem jeweiligen Kauf gültig sein wird, wird 35 Euro kosten. Die Gültigkeit der Jahresvignette wird an das Kalenderjahr gebunden sein, sie wird 55 Euro kosten (Österreich: 73,80 Euro). Für Motorräder wird es nur eine Jahresvignette geben, die 27,50 Euro kosten wird.

Ich möchte gerne Ihre Meinung nicht nur zur Vignette in Slowenien, sondern zu Autobahngebühren generell erfahren! Ist die hohe Maut gerechtfertigt oder einfach nur Abzocke? Vignette in Österreich, Pickerl in Slowenien, Maut in Italien! Wer im Alpe-Adria-Raum unterwegs ist, braucht eine gut gefüllte Brieftasche. Ist es angesichts dieser Entwicklung nicht vielfach schon günstiger die „Luftlinie“ zu wählen? Reden Sie mit!

6 Antworten zu “Herzlich Willkommen im Alpe Adria Blog!”


  1. 1 Alexander, Zürich

    Es ist sicherlich zu begrüssen dass Slowenien nun endlich von den stautreibenden Mautstellen wegkommt und Vignetten einführt. Dass es nur 1/2 und Ganzjahresvignetten gibt, ist wohl in der Schweiz abgeschaut worden. Da kann man auch nur Jahresvignetten kaufen, die sind aber im Vergleich zum Ausland doch relativ billig. Die Schweiz und Slowenien sind beides Urlaubsländer aber vor allem auch Transitländer und daher auch die Tendenz sich schützen zu wollen vor billigem Transittourismus, der wenig bringt aber die Strassen verstopft, die Infrastruktur abnützt und der Umwelt schadet. In Ländern wie Italien oder früher Slowenien ist die Maut viel zu hoch im Vergleich was sie in anderen Staaten kostet. Grundsätzlich ist mir aber schon bewusst dass ein guter Unterhalt der Strassen, möglichst viele und sichere Autobahnen, Tunnels den Staat auch viel kostet. Daher bin ich grundsätzlich bereit für eine gute Dienstleistung auch zu bezahlen. Persönlich fliege ich aber lieber irgendwo hin und miete da ein Auto.

  2. 2 Günther

    Angesichts der steigenden Preise im Verkehr und den immer teurer werdenden erhaltungskosten für Autobahnen und Autostrassen ist eine Maut denke ich gerechtfertigt!
    Der Umstand, dass der Preis für Treibstoff nun schon beinahe “astronomisch” Hoch ist ärgerlicher Beigeschmack zu den gebührenpflichtigen Strassen.
    Stellt man sich vor, dass es Flüge schon um 20€ inkl. Gebühren und Steuern gibt ist die Frage natürlich gerechtfertigt ob sich die Autofahrt auf längeren Strecken noch bezahlt macht.

    Hier wäre ein “Alpen-Adria Mautpickerl” die optimale Lösung für Leute die viel und oft in diesen Ländern unterwegs sind! Kann doch in Zeiten der Globalisierung nicht so schwer sein ein Gemeinschaftspickerl zu erarbeiten oder?!

  3. 3 Marko Vujcic

    Die meisten Österreicher brauchen die slowenische Autobahn wahrscheinlich nur zum Durchqueren des Landes Richtung Kroatien und dafür sollten sie selbstverständlich ebenso bezahlen, wie die Deutschen, die unsere Autobahnen nur zum Durchqueren nach Süden nutzen (und kein Geld im Land lassen).

    Will man nur einmal im Jahr in Kroatien Urlaub machen, und reist man mit PKW aus Richtung Villach an, nimmt man wohl die ca. 35 Km längere Strecke über Italien. Pro Strecke kostet die Maut € 6,80. Rechnet man noch € 4,– Treibstoff pro (längerer) Strecke dazu, kostet die Hin- und Rückfahrt ca. € 21,20.

    Wir haben in Istrien eine Wohnung und fahren mehrmals im Jahr von Salzburg aus dorthin, womit sich ab der vierten Fahrt die slowenische Jahresvignette um € 55,– rechnet.

    Grundsätzlich wären die Slowenen aber gut beraten (ähnlich wie in Österreich) zusätzlich eine 2-Monats- oder 10-Tages-Vignette anzubieten, sonst bleiben auch Gäste aus, die in Slowenien selbst Urlaub machen wollen (Städtetourismus, Ljubljana etc.). Und es steht zu hoffen, dass sie das Geld nicht sinnlos in Lärm- und Sichtschutzwände investieren…

  4. 4 Marika, Villach

    Auch ich finde eine Maut gerechtfertigt, jedoch möchte ich dafür auch eine Leitung sehen und erfahren. Und unter Autobahne verstehe ich eine Straße, die ich ungehindert und unbehindert befahren möchte. Jedoch, wenn ich (war eine Betroffene) auf das Autobahnteilstück Villach-Klagenfurt denke, kommt mir das Grausen. Jeden Sommer eine kilometerlange Baustelle. Und das “immer” zu Zeiten, an denen Touristen unterwegs sind und auch eine Vignette gekauft haben (die meisten jedenfalls). In den letzten Jahren ist es doch so, dass wir keine richtigen, frostigen Winter mehr haben, warum fängt man nicht schon im zeitigen Frühjar mit Reperaturen an, um zur Sommerreisezeit freie Bahn zu haben? Außerdem sind die Lärmschutzwände mehr als ein Ärgernis. Warum sollen Touristen und Urlauber eine Vignette für den Anblick von Lärmschutzwänden bezahlen? Wie sollen sie unser Landschaft kennenlernen oder eine Blick erhaschen, wenn alles zu ist? Lärmschutz ist sicher wichtig, aber nur dort, wo er auch gebraucht wird.

  5. 5 lupodicasa

    bist von graz nach koper hin und retour gefahren, hast vorher ca. 20 euro an maut gezahlt. fahrst 2 x - und des hast schnell mal gemacht - , sind das schon mehr als jetzt….
    mehr sog i net.

  6. 6 hunacaek richard

    liebe Mitarbeiter und Leser!
    Muss man wirklich immer von Österreich an die obere Adria - Triest…Grado..Venezia.. mit dem Auto fahren?? z.B. Wahrscheinlich fahren dann alle über die Autobahn. Wie ist hier der Ausblick?? Es gib tfast keinen.
    Die Autobahn verläuft in einer Senke und man sieht fast überhaupt nichts, auch schon fast in Triest nur Hochhäuser…. Hingegen mit dem Zug, von Kärnten,Steiermark, Niederösterreich, Wien mit nur einmal Umsteigen in Udine, und wenn man mit dem Zug durch das Collio oben auf den Hügeln den Golf von Triest erblickt, Miramare…schlecht?
    In Triest die Promenade in Barcola ca. 4 km nach Miramare, nach Barcola die Buslinie 6 und ab Miramare, Grignano, Bus 36 retour, es gibt hier auch Fischlokale.
    Oder mit der Straßenbahn nach Villa Opicina dann entlang eines Waldweges ca. 1,5 Std. mit herrlichen Blicken auf den Golf ,dann eine Gostilna, Panini con Proschiutto und echten Prosecco, retour mit dem Bus, Haltestelle vor den div. Lokalen. Vielleicht am Abend in das Teatro Verdi, anschließend gut essen ein, zwei Gläser….
    Nach 2, 3 oder mehr Tagen setzt man sich wieder in den Zug, lässt die Landschaft an sich vorbei ziehen, einmal umsteigen in Udine und es geht direkt weiter Richtung Östereich….
    Wer benötigt hier noch ein Auto mit den diversen Staus…Autobahngebühren…..Stress…!?!?
    hunacek richard

Antwort schreiben

Security Code: